DIY

Meine persönliche DIY Challenge 2026 – alles selber nähen

Ich hab mir jetzt im Mai (2026) die sehr ambitionierte Challenge gesetzt – alles, was ich brauche, selber zu nähen, um endlich den Jahrzehnte alten Fundus in meiner Werkstatt zu verarbeiten, dabei hab ich ehrlich gesagt immer noch keinen Überblick, was daraus werden soll.
Es ist zwar alles weitestgehend sortiert, die Stoffe sogar halbwegs nach Stoffart und / oder Farbe, aber wofür ich die überhaupt mal gekauft habe, kann ich nicht mehr bei allen sagen. Manche hab ich auch einfach geschenkt bekommen, weil’s grad so schön waren. Und manche hab ich selber gekauft, auch weil’s grad so schön waren, ohne zu wissen, was es werden soll. Somit wird die Ich-nähe-alles-selber-was-ich-brauche-Challenge ziemlich spannend.

Welche Rahmenbedingungen habe ich mir für die Challenge gesetzt?

Die Vorgaben für die Challenge:

  • Ich möchte möglichst viele der Materialien (Stoffe, Nähgarne, Gummis, Knöpfe, Stickgarne, Schnitte etc.) verwenden, die bereits im Haus sind und sie kreativ mit meinen eigenen Designs auf Stoffen oder bestickt kombinieren.
  • Ich upcycle alte Kleidungstücke, bevor sie im Container landen.
  • Ich nähe wirklich alles was ich brauche selbst, auch Unterwäsche! Socken hab ich zum Glück noch so viele, dass ich darüber nicht nachdenken muss.
  • Ich verwende in jedem Fall auch die Testdrucke meiner eigenen Designs, die ich zum Zwecke der Farbprüfung bekomme. Sonst wird mein Stofflager ja größer, statt kleiner und das wird vermutlich des öfteren eine kleine Challenge für sich in der großen Challenge ergeben.
  • Ich verwende endlich die Schnitte, die ich bereits habe, das heißt ein ganzes Regal voll Schnittmusterheften, die mindestens bis in die 80er zurückreichen und viele schöne Bücher mit Schnitten, aus denen ich seit Jahren etwas für mich nähen wollte. Aber komplett auf die alten Schnitte möchte ich mich nicht festlegen, ich will ja nicht rumlaufen, als wäre ich in den 80ern hängengeblieben. lachen gif
  • Und ich will wieder mehr Geschenke selber machen, sofern nicht den zu Beschenkenden meine Einkaufstaschen aus meinen Testdrucken schon zum Hals raushängen. Aber Einkaufstaschen kann man ja eigentlich nicht genug haben, oder?

Ich denke, das sollte machbar sein, oder? Vielleicht muss ich noch einen Antrag stellen, den Tag auf 48 Stunden zu verlängern, aber das wäre auch nichts neues.
Und falls ich doch von meinen Vorgaben abweichen muss, aus welchen Gründen auch immer, schäm ich mich mal für eine halbe Stunde (vermutlich fällt mir zum Ende des Jahres auch noch etwas anderes ein, aber wenn ich mir jetzt vornehme, etwas für einen guten Zweck zu spenden, dann weiß ich ganz genau, dass es mir immer wieder ziemlich egal ist, ob ich meine Vorgaben einhalte )

Wenn ich ehrlich bin, hatte ich die Idee schon eine ganze Weile, aber so richtig hat sie mich nicht gepackt, weil ich nicht wusste, wie ich es bewerkstelligen soll, wie lange es klappen könnte und ob ich mich nicht einfach grandios vor mir selber und allen, die möglicherweise meinen Blog lesen blamiere.

Aber das erste eigentlich ungeplante Projekt im Mai hat mich eines besseren belehrt.

Der Wettbewerb „Mach dein Ding 2026“

Es war eigentlich Zufall, dass ich über den Wettbewerb „Mach dein Ding 2026“ der Initiative Handarbeit gestolpert bin, aber diese Korbtasche, die da genäht werden sollte, hat mich sofort angesprochen und ich wusste auch gleich, welche Stoffe ich dafür verwenden wollte. Die Testdrucke meiner Bienen und Obstblütenkollektion für Mary n Max Lillestoff.
Welche zum Teil sehr albernen Herausforderungen sich mir in den Weg gestellt haben, meine eigenen Vorgaben zu erfüllen hab ich in diesem Blogpost beschrieben. Aber ich finde, die Ergebnisse sind es in jedem Fall wert.

Und das nächste Projekt klingelt auch schon ziemlich laut.

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